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Neuseeland & Europa - There and Back Again
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 Betreff des Beitrags: Why New Zealand is a lifestyle superpower
BeitragVerfasst: 16.05.10 
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New Zealand can be edgy and forward-thinking. It was the first country to grant women the vote, and the first nation to see females occupy every high office of state.
It's just about to launch the world's most comprehensive emissions trading scheme to curb greenhouse gases, and some of its most senior civil servants are so with it, they look like they should be running organic supermarkets rather than the country.


http://news.bbc.co.uk/2/hi/programmes/f ... 683377.stm

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 Betreff des Beitrags: Re: Why New Zealand is a lifestyle superpower
BeitragVerfasst: 10.08.10 
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:?: Mal ganz doof in die Runde gefragt, wann erhebt NZ denn endlich ein Abgassteuer für die Kühe der Dairy farmer?

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 Betreff des Beitrags: Re: Why New Zealand is a lifestyle superpower
BeitragVerfasst: 11.08.10 
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ETS ist in NZ am 1. Juli 2010 in Kraft getreten.
Die Landwirtschaft wird stufenweise eingeschlossen.
Da mir dieses ganze Betrugsmanöver zutiefst zuwider ist, habe ich bewusst nichts weiter dazu gelesen.
Nähere Informationen über alles mit ETS in NZ hier:
http://search.newzealand.govt.nz/search ... .x=0&s.y=0

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 Betreff des Beitrags: Re: Why New Zealand is a lifestyle superpower
BeitragVerfasst: 12.08.10 
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Ich finde diese Aktion eh sehr schräg.
Das ETS ist reine Abzocke, auch wenn du als Farmer die Möglichkeit hast anstatt von Zahlungen Bäume zu pflanzen.
Nach dem immer mehr Farmer zum Dairy farming konvertieren, wird immer mehr Land gebraucht. Da ist das pay out für Milch so hoch so dass man das Land lieber als Weideland nutzt um 2 Rindviecher mehr zu melken, anstatt Bäume zu setzen.

Ich frage mich immer noch, wann man für die Pupse und Rülpser der Kühe zahlen muss und wie man die Abgase dann messen wird? Vielleicht jede Kuh unter eine Mess-Glocke?

Ja,ja ich weiss das Thema ist nicht spassig.

Eine einzige Milchkuh produziert jeden Tag ca.235 Liter Methangas wenn sie auf der Weide steht. (Anmerkung von mir: die Zahl habe ich mal in einer Abhandlung gelesen, kann mich aber nicht mehr an die Quelle erinnern)

cheers
Rosie

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 Betreff des Beitrags: Re: Why New Zealand is a lifestyle superpower
BeitragVerfasst: 12.08.10 
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Nun, die Preise für Agrarprodukte werden steigen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Neuseeland wird daher sicher eher mehr als weniger Kühe bekommen und eher weniger als mehr Bäume. Das wird in Ländern mit viel Platz passieren. China und Saudi Arabien sind die Vorreiter für die Länder ohne Platz. Sie haben sich offensichtlich bereits Gedanken darüber gemacht was passiert, wenn man in einer Wüste lebt und sich die Menschen ohne Rücksicht auf Verluste fortpflanzen - richtig, das Wasser wird knapp, der Boden zum Landbau wird knapp, und alles was noch übrig ist, wird verseucht, weil zuviele Menschen zuviel kacken und pinkeln und Müll produzieren. Deshalb pachtet man jetzt schon auf Teufel komm raus Agrarland in anderen Ländern. Sollten diese dann irgendwann mal das verpachtete Land für sich selber gebrauchen wollen (oder gar müssen) und deshalb die Pacht nicht verlängern, na dann wird es spannend....


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 Betreff des Beitrags: Re: Why New Zealand is a lifestyle superpower
BeitragVerfasst: 13.08.10 
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Interessante Diskussion. Bis jetzt konnte ich mich über dieses Thema nur mit kiwis unterhalten, und die Jungs sind natürlich - wie alle Bauern weltweit - permanent am Jammern, weil sie, am Rande des Existenzminimums, sozusagen am Hungertuche nagen. Obwohl es ganz normal ist, dass sich ein Bäuerlein (nach einer fetten Auszahlung von Fonterra) schon mal nicht nur einen, nein, sondern gleich zwei Ferrari so en passant zulegt (die Mama wollte auch einen), mit der Großfamilie zur Gold Coast düst (Business Class, was sonst) und dann die Kinderchen mit Markenklamotten und ganz wichtig - Markensonnenbrillen auf den dümmlichen Visagen zurückreisen nachdem sie in fünf Tagen ein kleineres Vermögen auf den Kopf gehauen haben (auch nach einer Fonterra-Abrechnung, versteht sich) oder wie nebenan eine Bruchbude mit Blick auf unser Wellblechdach renovieren lässt, die dann 1.2 Millionen wert ist (der Name der Straße schafft diese wundersame Wertsteigerung: "Moonlight Bay", das genügt schon), tatsächlicher Wert vielleicht ein Fünftel davon, aber was soll's, wir haben's ja, wir haben Land an Leute verkauft, die jetzt Milchvieh drauf stellen. Und Milch ist bei uns immer noch deutlich teuerer als Benzin, das nur nebenbei. Für ein Pfund Butter wollen sie 7 oder 8 Dollar und Fleisch in 1A-Qualität ist praktisch unerschwinglich - das Ausland bezahlt jeden Preis und das wird rotzfrech auch am Inlandmarkt verlangt, wer sich's nicht leisten kann, tough titties, aye. Dafür sollen wir Billigfisch aus dem Mekong-Delta fressen, der ist nämlich billig. Und wirft enorm Gewinn ab. Unser Fisch geht dafür auf die Großmärkte nach Japan, zu Preisen, bei denen einem schwindelig wird. Versucht mal, vor unserer Küste gefischten (und nicht von Samoa importierten) yellow fin tuna hier zu kaufen...

Diese Leute sind hellauf begeistert von China. Viel von dem Zeug, das Fonterra herstellt, geht nach China, meist als Babynahrung oder Zusatz (weil die ja alle nur so wenig Kinderchen haben durch ihre angebliche "chinesische Einkindehe" - da facto rammeln die wie die Karnickel...) und das ist natürlich gut für Neuseeland, denn die kleinen gelben Männchen zahlen praktisch jeden Preis, selbst wenn den Babys nach Genuss der derart hergestellten Babyformula Brüste wachsen (Tagespresse in NZ, Fonterra ist an dieser Firma in China als Zulieferer beteiligt), andere Produkte bringen schon mal ein paar Hundert Babys um und dafür wird dann der Manager der Firma schlichtweg an die Wand gestellt (es sei denn er ist Neuseeländer und von Fonterra abgestellt, dann greift umgehend Wellington ein und rettet seine Haut). Auch abgewirtschaftete Farmen, die bei uns spektakulär Pleite machten (Crafar), die wollen sie sich gleich im Bereich von Hunderten von Hektar über dubiose Zwischenhändler (die sich alle daran gesund stoßen) unter den Nagel reißen. Auch das ist gut für Neuseeland, weil, weil... - ach irgendein Schwachsinn fällt den kleinen notleidenden Bäuerchen im Land der vielen Schafe schon ein.

Und als Abschuss werden dann Bäume angepflanzt, das ist auch gut für Neuseeland und man rettet via ETS so ganz nebenbei die Welt - bis nach 25 Jahren einer mit der Kettensäge kommt und den Wald umsägen will - da glotzt dann alles plötzlich dumm aus der Wäsche. Aber was kümmert uns, was in 25 Jahren ist, hä? Hauptsache es ist "gut für Neuseeland"...

Absolut hirnrissig.

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 Betreff des Beitrags: Re: Why New Zealand is a lifestyle superpower
BeitragVerfasst: 13.08.10 
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... aber es wird nicht nur NZ Milch nach China geliefert, was ich noch viel interessanter finde ist, dass die Chinesen gerade eine Dairy company hier in Canterbury gekauft haben.
siehe link: http://www.stuff.co.nz/the-press/business/christchurch-business/3932839/Synlait-finds-new-backer
Die Jungs sind clever.

Schlimm finde ich, dass viel junge Pärchen, auf den fahrenden Zug aufspringen wollen und riesen Kredite aufnehmen und mit Dairy farming anfangen. Das hört sich im ersten Moment nicht weiter schlimm an, aber wenn dann mal das pay out nicht so opulent ausfällt, wie z.B. mal kurz im letzten Jahr, dann steht denen das Wasser (teils mit livestock effluents gemischt) bis zum Hals. Dann wird aber ganz laut geschrien. Gejammert wird ja sowieso schon das ganze Jahr hindurch.

Was den Billigfisch aus dem Mekong-Delta betrifft, frage ich mich wieso wir diesen Schrott überhaupt importieren?
Wer isst den? Ich habe den bei uns "noch" nicht gesehen, naja kaufe meinen Fisch auch am Hafen oder lasse Angeln :wink:
Verrückte Welt.

.... und ETS? vergiss es einfach, eine Lachnummer in meinen Augen

cheers
Rosie

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 Betreff des Beitrags: Re: Why New Zealand is a lifestyle superpower
BeitragVerfasst: 13.08.10 
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Rosie hat geschrieben:
... Was den Billigfisch aus dem Mekong-Delta betrifft, frage ich mich wieso wir diesen Schrott überhaupt importieren? Wer isst den? Ich habe den bei uns "noch" nicht gesehen ...

Bei Countdown kostet er 10,99 das Kilo, als Filet http://www.foodtown.co.nz/HomeShopping/ ... teria=basa . Ansonsten taucht dieser "Fisch" nicht sonderlich als Handelsware auf, denn vermutlich wird das Zeug (ich nehme an, schon als Halbfertigware = bereits vor Ort gemahlenes Fischfleisch, in Blöcken tiefgefroren und verschifft) zu bratfertigen Fischteilen verarbeitet, also Fischstäbchen, hierzulande fish cakes genannt, die der kiwi so gerne zum Frühstück verputzt - weil Fisch bekanntlich gesund ist, so leicht und bekömmlich. Natürlich wissen wir alle, was in so zusammengemantschten Dingern drin ist, ob das Zeug nun Pasteten, Leberwurst, Klebschinken (hierzulande: shaved ham), pies, fish cakes oder burger patties heißt - alles Abfall, der irgendwie an das Zusammengekratzte vom Fußboden erinnert. Schon mal in einer Großmetzgerei gewesen? Na also... Ich habe vor langer Zeit mal eine solche Großmetzgerei in Franken mit installiert und erfahren, dass von einer Kuh in dieser Anlage nur der Darminhalt, die Hörner, die Hufe und die Augen übrig bleiben. Alles andere wird irgendwie verarbeitet. Eine Großmolkerei habe ich auch mal mit eingerichtet, das war ebenfalls hochinteressant. Nur diese niedliche kleine Laborantin dort, die wollte nicht so wie ich halt wollte, die war wohl Howie-resistent und das obwohl ich damals einen Fiat 1500 (mit Doppelscheinwerfern und Liegesitzen!) hatte, aber lassen wir das, dieses Forum ist jugendfrei. Unsere Konsequenz: wir machen unser Hackfleisch selbst (na, wenn das jetzt kein gedanklicher Quantensprung war, was würde Freud dazu sagen...). Und wundern uns seitdem über einen neuen Geschmack. So ganz frei von ranzigem Fett, Knochenstücken, undefinierbaren Hautfetzen und Knorpeln. Rinderhackfleisch vom Sonderangebot enthält nämlich in NZ bis zu 15% - Hammel. Und von dem garantiert nicht das Filet...

That's why New Zealand is a lifestyle superpower, my dear friends !
Green & Clean. Yeah baby. Und natürlich so natürlich, gell...
Und immer vornedran wenn's um die Umwelt geht.
Oder um einen Freihandelsvertrag mit China.

"Lifestyle" - oh ja, den haben wir hier.
Das ganz ohne jeden "Howie-Zynismus".
Denn sonst wäre ich schon lange weg.
Ich liebe dieses Land. Noch.
Aber "Superpower"?
Buah ha ha ha...

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 Betreff des Beitrags: Re: Why New Zealand is a lifestyle superpower
BeitragVerfasst: 28.08.10 
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Rosie hat geschrieben:
Eine einzige Milchkuh produziert jeden Tag ca.235 Liter Methangas wenn sie auf der Weide steht. (Anmerkung von mir: die Zahl habe ich mal in einer Abhandlung gelesen, kann mich aber nicht mehr an die Quelle erinnern)


Hier steht alles was Du ueber Methan und CO2 von ruelpsenden Kuehen wissen musst:
http://www.das.psu.edu/research-extensi ... ddairy.pdf

Und deshalb sollten wir alle Vegetarier werden ja?
Und viele viele einjaehrige Pflanzen essen, Reis, Bohnen, Linsen, Weizen und so weiter - alles viel besser fuer die Umwelt. Ja?
http://www.ghgonline.org/methanerice.htm

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 Betreff des Beitrags: Re: Why New Zealand is a lifestyle superpower
BeitragVerfasst: 28.08.10 
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carla hat geschrieben:
Hier steht alles was Du ueber Methan und CO2 von ruelpsenden Kuehen wissen musst:
http://www.das.psu.edu/research-extensi ... ddairy.pdf

Und deshalb sollten wir alle Vegetarier werden ja?
Und viele viele einjaehrige Pflanzen essen, Reis, Bohnen, Linsen, Weizen und so weiter - alles viel besser fuer die Umwelt. Ja?
http://www.ghgonline.org/methanerice.htm


Sorry, aber habe ich da irgendetwas verpasst?
Wo habe ich jemals gesagt wir sollten Vegetarier werden???
Ich selbst esse auch Fleisch. Obwohl etwas weniger Fleisch allgemein der Gesundheit zuträglich wäre, aber das steht auf einem andern Blatt.
Keine Ahnung was Du meinst.

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 Betreff des Beitrags: Re: Why New Zealand is a lifestyle superpower
BeitragVerfasst: 29.08.10 
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carla hat geschrieben:
... Und deshalb sollten wir alle Vegetarier werden ja? ...

Das war missverständlich. Ich musste es auch zweimal lesen.
Aber ich weiß ja, dass du kein Vegetarier bist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Why New Zealand is a lifestyle superpower
BeitragVerfasst: 29.08.10 
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Also irgendwie habe ich das immer noch nicht so richtig kapiert.
Klar hat Carla es ist ironisch gemeint (hoffe mal ich liege damit richtig), aber wie passt es zu meinem vorangegangenem Geschreibsel?
Ich habe niemanden zum Vegetarier-Dasein aufgerufen, noch bin ich einer.

Ok ... ich führe das jetzt mal darauf zurück, dass ich zu blond bin.
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 Betreff des Beitrags: Re: Why New Zealand is a lifestyle superpower
BeitragVerfasst: 29.08.10 
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Nein ich habe nicht gesagt dass Du Vegetarier werden sollst.
Aber jeder andere erzaehlt diesen Stuss - sogar die von der WHO neuerdings!

Wobei keiner eine Ahnung hat was die "annuals" alles anrichten - im Gegesatz zu "permanent pasture" oder permaculture.

Aber es hoert sich ja gut an wenn man fordert die Rindviecher zu besteuern weil sie ruelpsen,
auf der anderen Seite sagt keiner was ueber Reisanbau oder mehrmals jaehrliches pfluegen oder aehnlich schaedliche Dinge.

Wenn ich sowas debattiere kriege ich dann immer zu hoeren dass "man ja irgendwas essen muss" ... Ja klar - solange wir noch essen haben fur die Ueberbevoelkerung ist es eigentlich egal was man isst - allerdings Tiere of permanentem Grassland ruinieren den Boden unterm Strich weniger als Mais, Weizen und Soja.

Ich koennte da noch Seiten drueber schreiben - aber was solls - frueher oder spaeter geht entweder der Phosphat aus - oder das Oel wird zu teuer oder beides - und unsere Art des billigen "Essens"anbaus wird sich auf 10% des jetztigen Produktion verringern. Dann wird alles wieder ins Gleichgewicht kommen.

Wir haben es eh nur soweit gebracht mit der Ueberbevoelkerung weil wir billige Kohlehydrate mit billigem Oel und billigen Maschienen anbauen. Dass nunmehr schon bis zu 50% der Bevoelkerung (in Fiji z.B.) Diabetes2 entwickeln durch diese "billigen" Kohlenhydrate scheint niemand aufzufallen. Aber wie weiter oben - ich koennte auch dazu ein paar Seiten schreiben ... und auch das wird sich von selber loesen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Why New Zealand is a lifestyle superpower
BeitragVerfasst: 29.08.10 
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Womit wir uns wieder mal einig sind...

... und als Bösmenschen in den Augen der Gutmenschen als "Menschenverachter" dastehen.

Aber man gewöhnt sich bekanntlich an alles.

PS:
Warum nur, liebe Rosie, nehme ich dir das Bild nicht ab, warum nur, warum...

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 Betreff des Beitrags: Re: Why New Zealand is a lifestyle superpower
BeitragVerfasst: 31.08.10 
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Ich habe das immer irgendwie anders verstanden. Warum die vegetarische Ernähung "besser" ist als die fleischhaltige liegt nicht daran, dass Rinder rülpsen, sondern daran, dass man um ein Gramm Fleisch herzustellen ca. 8 Gramm an (Futter)Getreide braucht. In Zeiten der Überbevölkerung wird man sich aber nicht mehr leisten können soviel Getreide als Tierfutter zu verwenden. Natürlich muss man auf der anderen Seite darauf achten, dass man die richtigen Pflanzen in der richtigen Gegend anbaut. Häufig ist ja falsch betriebene Landwirtschaft mit ein Grund warum sich Wüsten so schnell ausbreiten oder das Wasser knapp wird. Überhaupt ist Pflanzenanbau das schlimmste was man dem Boden antun kann. Aber er ist immer noch unsere beste Chance die vielen Menschen zu ernähren.
Auch bei der Wasserverwendung schneidet die Tiernutzung schlechter ab als die Pflanzen. Um 1kg Rindfleisch zu produzieren braucht man ca. 15000l Wasser, um ein kg Getreide zu produzieren braucht man ca. 1500l (hier natürlich vorausgesetzt, dass man Getreide in den richtigen Regionen anbaut). Der Wasserbedarf vieler Regionen dieser Welt überschreitet bereits die Menge des vorhandenen Wassers. Es ist töricht Tiere mit wertvollem Wasser zu tränken - genauso töricht ist es natürlich wasserintensive Pflanzen anzubauen. Aber es gibt nunmal auch sehr genügsame Pflanzen. Tiere sind das weniger. Vielleicht Kamele??
Hinzukommt, dass die Energieausbeute geringer ist, wenn man Fleisch ist. Das hört sich vielleicht komisch an, ist aber so. Pflanzen sind die Primärgewinner der Energie. Auf jeder nachfolgenden Stufe geht Energie verloren. Soll heißen, dass Rind frisst das Futtergetreide. Dabei geht Energie verloren. Der Mensch frisst das Rind. Dabei geht schon wieder Energie verloren.
Ich glaube daher, dass hoher Fleischkosnum schwere Konsequenzen auf die Hungernden dieser Welt haben wird. Natürlich ist die Sache nicht monokausal. Der Fleischesser ist nicht schuld am Hunger der Welt. Überbevölkerung, Korruption, Spekulation, schlechte Landwirtschaft etc. spielen eine größere Rolle. Aber früher oder später wird Fleisch ein Luxusgut werden. Oder der Hunger wird schlimmer werden. Da bin ich mir relativ sicher.


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